Google-TV

Internet am Fernseher – und mehr:
Diese Woche hat Google «Goolge TV» angekündigt (Artikel NZZ, Artikel Spiegel Online). Internet und Fernsehen sollen – wie ja schon lange angedacht – verschmelzen. Man stelle sich vor, man kann zwischen dem Fernsehprogramm und Websites hin- und herschalten. Und noch spannender: Fernsehen mit Webdiensten verbinden! Das ergibt völlig neue Möglichkeiten der Interaktion. Und für Google wieder einen Milliardenmarkt für Werbung – «TV-Werbung». Google erfährt dann vielleicht auch, was wir uns am Fernseher anschauen – und schaltet dann gleich passende Werbung dazu. Naja.

Auf alle Fälle wird man in Zukunft den Fernseher auch über einen Browser bedienen können. Eine Marktnische kenne ich dann schon: einen Zusatzdienst, der Werbung ausblendet … :-)

Und ein weiterer Punkt: Web-Movies sind heute schon sehr wichtig  fürs Marketing – und werden in Zukunft noch wichtiger werden. Denn diese Movies können in Zukunft auf dem heimischen Sofa angeschaut werden …

Categories: News, Social-Media

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Comments

  • Uwe
    1. Juni 2010 um 8:19 Antworten

    Nur weil Google „Google TV“ ankündigt, sollen jetzt also Internet und Fernsehen verschmelzen? Wohl kaum. Da müssten ausser Google auch ein grosser Teil aller Webentwickler mitziehen und derartige Funktionalität auf ihren Webseiten einbauen. Ausserdem gibt es doch schon seit einiger Zeit Fernsehgeräte, die man auch ans Internet anschliessen kann, mit Webbrowser und allem. Ich weiss zwar nicht genau, was „Google TV“ bezweckt, aber eine Revolution sehe ich da nicht.

  • 1. Juni 2010 um 10:05 Antworten

    Eine «Revolution» ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Ich denke aber, dass Google mit der eigenen Stärke dies jetzt wirklich durchdrücken kann.
    Ja, und Sie haben natürlich recht, TV und Web gibt es schon länger in der Kombination (Apple versucht das ja auch schon länger – mit wenig Erfolg).

    Dass die Webentwickler mitziehen, von dem gehe ich aus: Bei YouTube werden pro Stunde 24 Stunden Videomaterial hochgeladen. Und die jüngere Generation konsumiert weniger TV und mehr YouTube (da gibt es genügend Statistiken).

    Bei jeder «Revolution» kann man sich zudem fragen, wer davon profitiert. Und in diesem Fall, würde die Werbung extrem profitieren (Werbung gezielt zum Inhalt eines Films anbieten, ist für Werbekunden natürlich extrem spannend!). – Und wenn Geld im Spiel ist, gehen viele «Revolutionen» auch mal etwas schneller :-)

    Ob die Konsumenten mitziehen und hier investieren? Keine Ahnung. Aber es wurde schon oft ein Bedürfnis künstlich geschaffen.
    Machen wir ein Beispiel: Fernseh-Serie «Sex and the City»: Während der Sendung kann man Hinweise einblenden, welches Kleid jetzt welche Hauptdarstellerin trägt – und wo man es gleich jetzt online kaufen kann (inkl. der passenden Tasche und Schuhe) – denken Sie nicht auch, dass das klappen könnte). :-)))

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