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Ehrlicher Kommentar von Instagram-Gründer über Verkauf an Facebook

Instagram – eine iPhone App , wurde für 1 Milliarde US-Dollar von Facebook gekauft.
Das Statement im Interview mit dem Instagram-Gründer Kevin Systroms dazu – ehrlich und überglücklich….

Pinterest – noch eine Social-Media-Plattform?

Pinterest ist die im Moment am schnellst-wachsende Plattform im Internet. Täglich nutzen diese Social-Media-Plattform schon über zen Millionen Menschen.

Pinterest (= PIN für Pinwand / und inTEREST für Interessen) ermöglicht es, Bild-Kollektionen inkl. Beschreibungen an eigene virtuelle Pinnwände zu heften. Man kann selber entscheiden, ob die Pinwände öffenltich oder privat sind.

Man kann sich so über gemeinsame Interessen (Hobbys, Beruf, Website-Links etc) austauschen. Hat man sich angemeldet erhält man dann einen «PIN IT» link. Ist man auf irgendeiner Website, einem Blog oder sonstwo im Internet kann man diesen Link (PIN IT) aufrufen und man bekommt alle Bilder auf der Website aufgelistet – und mit einem Klick auf ein Bild ist es schon auf einer der eigenen Pinwände bei Pinterest. Sehr einfach zu bedienen also (fragen Sie mich jetzt bitte nicht, was hier mit den Bildrechten passiert!). Man kann natürlich auch Fime «pinnen». Und man kann natürlich wieder Leuten «folgen» und Bilder «repinen», «liken» oder einen Kommentar dazu verfassen.

Sie können jetzt einfach sagen: «Brauch ich nicht».
Fakt ist, dass US-Magazine wie z.B. die Cosmopolitan» bereits heute mehr Besucher über Pinterest erhält als über Facebook!

Und Pinterest wird sehr stark von Frauen genutzt.Rund 80 % der Pinterest-Nutzer seien weiblich (weltweit). Britische Zahlen sprechen davon, dass 56 % männlich seien… Entweder sind die Briten speziell oder die Statistik ist noch nicht über jeden Zweifel erhaben…

Pinterest ist natürlich sehr stark mit Facebook und Twitter verbunden. Man kann in den Einstellungen definieren, ob jeder Pin auch in Facebook oder in Twitter erwähnt werden soll. Und ohne einer der beiden Logins (bei Facebook oder Twitter) komme ich in Pinterest gar nicht rein.

 

Ist Pinterest für Unternehmen relevant?

Wie bei jedem Social-Media-Dienst, kann man das nicht pauschal für alle Unternehmen sagen. Pinterest bietet für Unternehmen mit Produkten (Design, Nützliches etc.) sicher eine schöne Plattform um sich zu präsentieren und über diesen «optischen Kanal» an neue Kunden zu kommen.

Solange die Nutzerzahlen so schnell in die Höhe schnellen, sollte man Pinterest sicher im Auge behalten. Zudem sich mit anderen neuen Diensten tolle Kombinationen ergeben (davon aber das nächste Mal mehr).

 

Facebook-Unterricht für Schüler: Artikel in der Neuen Luzerner Zeitung

Vor ein paar Tagen war in der Neuen Luzerner Zeitung ein interessanter Artikel zu finden zum Thema “Schüler erhalten Facebook-Unterricht”. Ein Interview mit Beat W. Zemp, Präsident Lehrerverband. Hier erklärt Beat W. Zemp, dass im Lehrplan 21 Medienpädogogik eingeführt werden soll. Dazu sollen die Lehrer Weiterbildungskurse besuchen.

Schön, gut und wichtig. Das Problem daran: Facebook und die ganze Social-Media-Welt wandeln sich extrem schnell. Was heute in Facebook noch möglich (oder «in») war, ist morgen schon kalter Kaffee. Und genau da sehe ich den Haken. Wenn Lehrer heute eine Weiterbildung machen, sind die Inhalte in spätestens einem halben Jahr überholt. Und die Jugendlichen wissen wieder mehr…

Medienkunde für Schüler ist in Deutschland aber auch in der Schweiz immer wieder ein Thema (NZZ-Artikel: Ein «Medienführerschein» für SchülerMedienführerschein Bayern, Deutsche Familienministerin: Soziale Netzwerke gehören in den Unterricht.

Aus meiner Sicht braucht es 3 Stufen:

1. Lehrer sollten mehr über Facebook aber auch über neue Social-Media-Kanäle wissen, damit sie damit richtig umgehen und mit den Schülern auf Augenhöhe diskutieren können.
2. Die Eltern sollten auch ihren Teil der Verantwortung mittragen und sich mit diesen Themen befassen, damit sie wissen, was ihre Kinder vor dem PC machen.
3. Und natürlich die Schüler selber. Hier gilt es die richtige Mischung zu finden, zwischen Tipps+Tricks und Verantwortungsbewusstseins-Schärfung.

Ob Lehrer im Moment diese Rolle einnehmen wollen/können, muss sich zeigen. Aus meiner Erfahrung ist es wirksamer, wenn externe “Experten” einer Klasse die Problematik aufzeigen, als wenn der bekannte Klassenlehrer über Facebook und Co. referiert (und die Jugendlichen meist mehr praktische Erfahrung haben als der Lehrer selber).

Wir haben schon im letzten Jahr in einer Kantonsschule ein Referat gehalten zum Thema Facebook für Lehrer. Da gibt es Tipps und Kniffe, wie sich Lehrer verhalten und welche Facebook-Einstellungen für Lehrer optimal sein können. Facebook- und Social-Media-Schulungen für Lehrer sind also sofort verfügbar! :-)

Facebook-Timeline: like?

Ich gebe es zu. Auch ich war nicht «Fan» der neuen Timeline-Darstellung in Facebook. Aber nur so lange, ich mich nicht damit befasst habe. Denn man sieht die alten Einträge, die Bilder etc. einfach besser mit dieser neuen Darstellung. Und die Leute, die Angst haben, dass Facebook zu noch mehr Daten kommt. Stimmt. :-) Denn viele vervollständigen die persönliche Timeline mit Daten vor der Facebook-Zeit. Tja.

Was muss man wissen über die Facebook-Timeline?

Was ist die Timeline?
Alle Einträge, die Sie bis jetzt in Facebook auf Ihrer Profilseite gemacht haben, wird neu in einem Zeitstrahl eingeordnet werden. Das ist visuell schöner und auch sehr praktisch, da alte Beiträge noch gut zu finden sind.

Wie komme ich zu dieser Timeline-Darstellung?
Zwei Varianten: 1. Sie warten ab, bis Facebook den Hammer holt und Ihnen die Timeline aufs Auge drückt… 2. Variante: Sie schalten jetzt schon um (www.facebook.com/timeline). Sie haben dann eine Woche Zeit für Anpassungen in Ihrer Timeline. In dieser Zeit sehen SIE die Timeline – alle anderen User sehen noch das alte Profil von Ihnen. Wenn Sie alles eingestellt und gestaltet haben können Sie oben auf «Jetzt veröffentlichen» klicken. Ab dann sehen alle Ihre Timeline. Achtung: Es gibt kein Zurück!

Was erscheint alles auf meiner Timeline?
Ihr Status, neue Fotos, Ihre neuen Freundschaften, sowie Job-, Familienstand-Änderungen, und andere Information, die Sie in Ihrem Profil freigegeben haben.

Und meine Facebook-Pinnwand?
Die ist weg. Sie haben ja jetzt die Timeline. Timeline ersetzt Pinnwand. ok? :-)

Kann ich Artikel auf meiner Timeline ändern/löschen/ergänzen?
Ja. Jeder Beitrag hat 2 Icons. Mit dem linken Icon (Stern) können Sie den Artikel «hervorheben» – er wird dann 2spaltig und geht über die ganze Timeline. Mit dem rechten Icon können Sie den Beitrag löschen, aus der Chronik entfernen, das Datum ändern oder einen Ort hinzufügen. Sie können also Ihre Chronik vor der ersten Veröffentlichung nochmals durcharbeiten und optimieren.

Wenn Sie noch nicht mit mir “ver-facebooked” sind:

http://www.facebook.com/stefandudas

http://www.facebook.com/webmarketingerfolg

 

 

 

iBooks – die leise Revolution

Hat es jemand mitbekommen? Apple veranstaltete am 19. Januar 2012 in New York einen Spezial-Event, an dem es um «Ausbildung» ging. Es wurden iBooks 2 und die Software iBooks Author vorgestellt. Und diese Software ist – wieder einmal – eine kleine Revolution.

Interaktive eBooks waren bis jetzt nur mit viel Aufwand und teurer Software (XPress, InDesign und Woodwing-Redaktionssystem etc.) zu erstellen. iBooks Author ist – kostenlos. Kann sehr einfach bedient werden (wenn man mit Keynote – der Präsentationssoftware von Apple umgehen kann, kann man auch iBooks Author bedienen). Natürlich kann man die erstellten eBooks bei Apple über den iBook-Store verkaufen oder als kostenloses Buch verschenken.

Bilder-Slideshows, Quizfragen, automatische Erstellung von Index und viele “logische Tools” sind in eBooks Author eingebaut. Die grafische Branche wird es nun noch schwerer haben, ihre eMagazine zu positionieren, da die Konkurrenz (auch wenn die Qualität ja nicht immer auf Profi-Niveau liegt) stark zunehmen wird. Auf der anderen Seite wird es dazu führen, dass die Masse sich immer mehr an eBooks und das Lesen auf Bildschirmen gewöhnt – was dann auch wieder der grafischen Branche zugute kommt.

Apple geht mit dieser Technologie an die Universitäten und will zum Standard im Schulbuch-Sektor werden. Grosse Verlage und Universitäten sind schon dabei.

Noch ein Wort zur Buchpreisbindung. Die Schweizer stimmen ja am 12. März ab, ob man die Buchpreisbindung wieder einführen soll. Bemerkt die Buchbranche in der Schweiz, dass es auch digitale Konkurrenz gibt? Während Unterschriften gesammelt werden für fixe Preise für gedruckte Bücher ist sich die nächste Revolution – nämlich die eBooks – bereits am etablieren. Das Geld, das in eine solche Kampagne fliesst, wäre mit Web-Marketing-Consulting für Buchhandlungen und deren Verbände wahrscheinlich besser angelegt…

Und noch ein Nachschlag: Die Goldgräberstimmung, die nun aufkommt (jeder kann ein eBook schreiben und schnell Millionär werden) ist quatsch. Im Angebot setzt sich immer noch Qualität und gutes Marketing durch. Und das hundertste iBook im Apple-Standard-Design möchte man dann auch nicht mehr lesen. Aber für Leute mit Fantasie, Marketingwissen, guten Inhalten steht die (Buch-)Welt offen. iGutenberg würde sich freuen :-)

Joomla! 2.5 ist da.

Ab sofort ist die Version 2.5 des OpenSource-CMS-Systems Joomla! verfügbar. (hier der Link dazu). Das Upgrade kann man sich sehr bequem innerhalb der Joomla-Administration installieren.

–> Erweiterungen –> Aktualisieren
Dann evtl. oben rechts auf «Aktualisierungen suchen» klicken. Jetzt sollte das Update angezeigt werden. Zuerst noch (auch oben rechts) den Cashe leeren und schon kann man mit dem Upgrade starten (Taste «Aktualiseren»

Das Upgrade meiner Site (webmarketing-erfolg.ch) verlief problemlos. Alle Erweiterungen laufen problemlos weiter…

Mehr zu Joomla! 2.5 demnächst hier.

Adobe stellt Flash Player für Mobilgeräte ein (Flash Wars II)

Im ersten Teil der Flash Wars-Trilogie ging es um Intrigen:
Der Mann im dunklen Rollkragenpullover demütigte im Mai 2011 das «grosse A»  (hier der Artikel), und behauptete, dass dieses mit veralteter (Flash-)Technologie arbeiten würde.

Was passiert nun im zweiten Teil?
Das «grosse A» war weiterhin ganz erbost und setzte alle Hebel in Bewegung, damit die Flügel der Marketingmühlen noch einmal ganz schnell drehten – allerdings ohne jegliche Windunterstützung –, und liess die Mühlen deshalb im Herbst ermattet abstellen. Hat Apple den Flash War nun wirklich gewonnen?

Durch Deutschland weht mittlerweile eine steife Weihnachtsbrise: Denn ein anderes A – das von Aldi – könnte zur Windmaschine werden. Beim nördlichen Nachbarn wirbt man für das Aldi-Android-Tablet mit der zusammengefassten Aussage: «Es spielt Flash ab».

Was Aldi vielleicht vergessen hat zu sagen?: Adobe will die Flash-Player-PlugIns für Mobilgeräte einstellen und sich auf AIR und HTML5 konzentrieren …

Wir fassen zusammen:

  • Apple sagt nichts mehr zu Flash
  • Adobe will Flash für Mobil-Geräte einstellen
  • aber Aldi (und somit Android) benutzt jetzt Flash als wichtiges Kauf-Argument.

Wie die Story endet? Das verraten wir erst in Flash Wars III …

* * * * *

Erste Anzeichen für Software, die HTML5-Elemente produzieren kann, sind mittlerweile auch schon vorhanden – allerdings noch nicht von Adobe, sondern von der Firma «Tumult»: Das Produkt nennt sich «Hype».

Impressumspflicht nun auch in der Schweiz

In Deutschland muss schon seit längerem jede Website oder jeder Blog ein Impressum enthalten. In der Schweiz bis jetzt noch nicht. Doch ab nächstem Jahr (1. April 2012) gilt dies auch in der Schweiz.

Nachzulesen hier:

Die Gesetzesänderungen erlauben es, Schwindeleien bei Einträgen in nutzlose Register effizienter entgegenzutreten, sich besser gegen unerbetene Werbeanrufe zu wehren und der Einlösung von Gewinnversprechen im Zusammenhang mit Werbefahrten oder sonstigen Verkaufsveranstaltungen Schranken zu setzen. Sie ermöglichen zudem, missbräuchliche allgemeine Geschäftsbedingungen zu unterbinden und besser gegen unlautere Schneeballsysteme vorzugehen. Schliesslich werden an den geschäftlichen Auftritt im Internet gewisse Informationspflichten geknüpft. So ist es beispielsweise unabdingbar, seine Identität offenzulegen, einen Kundendienst anzugeben und eine über das Internet getätigte Bestellung umgehend zu bestätigen. Bei der Rechtsdurchsetzung wird der Bund künftig stärker einbezogen als bisher. Neu wird er gegen unlautere Geschäftspraktiken, die Kollektivinteressen gefährden oder verletzen, mittels Straf- oder Zivilklage intervenieren können.
(Quelle: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=41733)
 

Prüfen Sie am besten gleich, ob Ihre Websites, Blogs und Shops alle ein Impressum enthalten.
Hier gibt es einen «Impressums-Generator». Dieser ist zwar für Deutschland ausgelegt, aber mit wenigen Anpassungen hat man da eine sehr umfassende Textvorlage, die man individuell für sich anpassen kann.

Steve Jobs †

6. Oktober 2011 | Von | 1 Kommentar

Ich glaube, niemand braucht noch eine Aufzählungen, was dieser Mann alles verändert hat.

Eine Spur des eigenen Lebens zu hinterlassen, das wünschen sich viele Menschen – ihm ist es gelungen.

Steve Jobs hat Millionen von Menschen fasziniert. Für mich immer beeindruckend: die Produkte und noch vielmehr seine Art der Präsentation und vor allem sein Wille, Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, die den Leuten wirklich Spass machen werden.

Wer seine legendäre Rede, die er 2005 vor den Absolventen des Jahrgangs 1985 der Stanford University hielt, noch nicht gesehen hat:

Stay hungry. Stay foolish.

 

Malware und Trojaner: Wenn Ihre Website Schaden anrichtet…

Was tun Sie, wenn Ihre Kunden Ihnen sagen, beim Aufruf Ihrer Website käme eine Meldung, die besagt, dass Ihre Website als «gefährlich» eingestuft sei? – Es könnte sich um ein Viren-, Trojaner- oder Malware-Problem handeln, wie es kürzlich  einem Kursteilnehmer passiert ist.
Was könnten SIE tun, um dies zu verhindern – oder zumindest darauf aufmerksam zu werden?

  1. Scannen Sie Ihre Website regelmässig.
    z.B. mit kostenlosen Diensten wie: http://wepawet.cs.ucsb.edu
  2. Klingt simpel, ist aber trotzdem wichtig: Verwenden Sie sichere Passwörter und ändern Sie diese regelmässig.
  3. Regelmässige Backups. Verlassen Sie sich nicht auf Ihren Hoster und erstellen Sie selber regelmässig Backups.
  4. Halten Sie Ihre CMS (Content-Management-System) up-to-date. Z.B. WordPress sollten Sie regelmässig updaten (inkl. der verwendeteten PlugIns)

Ok, dies zur Prophylaxe. Aber was tun, wenn es akut ist – wenn also die Website oder der Blog Viren-Alarm angibt?

  1. Lokalisieren Sie den Bösewicht. Nutzen Sie dafür z.B. die Google Webmaster-Tools (http://www.google.com/webmasters/).
  2. Meist wird das Google-Webmaster-Tool den Bösewicht finden. Diesen Artikel oder die Seite dann möglichst löschen.
  3. Wenn der abermalige Scan (siehe Schritt 1) nun nichts mehr findet: Glück gehabt. Wenn er immer noch was findet: Arbeit!
  4. Ich würde dann mit dem Blog oder der Website den Server wechseln (sprich: den Provider wechseln). Das Problem sollte spätestens dann behoben sein.

 

Mir ist natürlich bewusst, dass dies eine «Pauschal-Lösung» ist und man jedes Problem für sich betrachten muss. Was man aus diesem Blog-Beitrag aber auf jeden Fall mitnehmen kann: Regelmässige Backups, regelmässig neue (und sichere) Passwörter und ab und zu ein Sicherheits-Check schaden nie! :-)